„Ehrenamtler sind die Sahne auf dem Kuchen!“

Bereits seit 1986 wird auf Beschluss der Vereinten Nationen (UN) am 5. Dezember der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen. In 2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie besonders deutlich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für unsere Gesellschaft ist. Der Schutz vulnerabler Gruppen braucht soziale Unterstützung, so wurde beispielsweise für zahlreiche Menschen von Freunden, Nachbarn oder Fremden beim Einkaufshilfe organisiert.

Und auch in etablierten Bereichen des ehrenamtlichen Engagements musste für vieles der Corona-Pandemie wegen neue Wege gefunden werden. Wie in allen gesellschaftlichen Bereichen muss auch hier zurzeit vor allem der gesundheitliche Schutz für sich und andere mit den gewohnten Aktivitäten und Kontakten in Einklang gebracht werden. Dafür müssen wir alle zusammenwirken.

Das Westmünsterland ist eine Region des Ehrenamts: Über 50 % der über 16-Jährigen im Kreis engagieren sich ehrenamtlich. In vielen Bereichen wie Sport, Freizeit und Geselligkeit, Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Politik, Kirche, Hilfs- und Rettungswesen sowie auf sozialem Gebiet arbeiten junge und erwachsene Menschen unentgeltlich. Und wir alle profitieren davon: Ohne den Einsatz Ehrenamtlicher und der vielfältigen ehrenamtlichen Initiativen wäre es an vielen Stellen nicht möglich, die Lebensqualität vor allem finanzschwacher, alter und behinderter Menschen zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Sie übernehmen Verantwortung, helfen in unzähligen Bereichen und machen damit erst möglich, was viele von uns für selbstverständlich halten. „Das Ehrenamt hat eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt,“ betont Jens Steiner, Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion. „Die Ehrenamtler*innen sind die Sahne auf dem Kuchen! Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, anlässlich des Tages des Ehrenamtes allen, die sich für andere Menschen einsetzen herzlich zu danken. Der Dank geht auch an die Betriebe, die z.B. Mitlieder der Rettungs- und Hilfsorganisationen für ihre Einsätze freistellen, damit leisten sie einen wichtigen Beitrag dafür, dass ehrenamtliches Engagement möglich wird.“

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