Notarzt-Standort Vreden: Steiner fordert Gespräch mit Geschäftsleitung des Klinikums

Die Klinikum Westmünsterland GmbH hat als bisheriger Dienstleister für den Kreis Borken den Dienstleistungsvertrag zur Stellung von Notärzten am Krankenhaus Vreden gekündigt. Das Klinikum gibt dabei an, es sei nicht mehr möglich, ausreichend ärztliches Personal für die Rund-um-die-Uhr Versorgung des notärztlichen Dienstes in Vreden zu stellen. Dieser Umstand hat in den vergangenen Tagen zu einer intensiven öffentlichen Diskussion in der Stadt Vreden geführt.

Der Vorsitzende des für den Rettungsdienst zuständigen Kreistagsausschusses für Sicherheit und Ordnung und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Jens Steiner, hat daher nun die Klinikleitung zu einem Gespräch eingeladen. „Im Rahmen der öffentlichen Berichterstattung über die Kündigung der Notarzt-Gestellung sind jetzt verschiedene Alternativen der notärztlichen Versorgung diskutiert worden, die neben der im Moment vorgesehenen Versorgung mit Notärzten aus den Krankenhäusern der Klinikum Westmünsterland GmbH in Ahaus und Stadtlohn stehen,“ sagte Steiner. Viele Bürgerinnen und Bürger befürchten vor dem Hintergrund der nun vorgesehenen Stellung der Notärzte aus Ahaus und Stadtlohn einen Rückschritt in der notfallmedizinischen Versorgung der Vredener Bevölkerung. „Diese Sorgen müssen wir ernst nehmen und alle denkbaren Lösungsmöglichkeiten sorgfältig prüfen,“ betont Steiner.

Als Vorsitzender des für das Rettungswesen zuständigen Kreistagsausschusses, hat er daher nun die Geschäftsleitung des Klinikums zur Erörterung der Möglichkeiten und Alternativen für den Notarzt-Standort Vreden zu einem Gespräch aufgefordert. Zu diesem Gespräch werden Vertreter aller Fraktionen des Kreistages und die zuständigen Vertreter der Kreisverwaltung eingeladen. Es gehe dabei auch darum, gegenüber der Kreispolitik als Träger des Rettungswesens den Standpunkt des Klinikums vollständig transparent zu machen, sagt Steiner.

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